Schlagwort Archiv: wohngebäude

Barrierefreies Mehrfamilienhaus in Melle-Gesmold

Komfortables Wohnhaus in Holzbauweise für neun Familien

Grundriss mit Raumaufteilung im EG (Quelle: RMN Architekten, Andreas Niekamp)

Der Bedarf an komfortablem Wohnraum ist hoch, auch auf dem Land. Viele Menschen denken schon frühzeitig darüber nach, wie sie lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden wohnen können. Eine große Erleichterung kann ein Aufzug im Haus bedeuten, ebenso große Türen und Eingangsbereiche sowie schwellenlose Übergänge. Große Balkone zur Verbindung von Wohnung und Freiraum nach draußen sind gefragt. Lichtdurchflutete Räume mit angenehm aufgeteilten, großen Fensterflächen. Privatsphäre auch im Mehrfamilienhaus wird immer wichtiger. Die Menschen lieben den Kontakt und die Möglichkeit zur Kommunikation, schätzen aber gleichzeitig die Privatsphäre und Ruhe in den eigenen Räumlichkeiten. Diese und ähnliche Vorüberlegungen haben Herrn Architekt Niekamp sowie das Holzbauunternehmen Heggemann bei der Planung des Mehrfamilien-Holzhauses in Gesmold beschäftigt.

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Barrierefreie Wohnungen

Grundriss eines Einfamilienhauses mit separatem Erschließungstrakt (Quelle: Zeichnung Jacques Kohler)

Grundriss eines Einfamilienhauses mit separatem Erschließungstrakt (Quelle: Zeichnung Jacques Kohler)

Eine entscheidende Qualität des Grundrisses einer barrierefreien Wohnung besteht in der flexiblen Nutzbarkeit der Räume. Wird z. B. bei einem Ehepaar ein Partner pflegebedürftig, ist es wichtig, ein Zimmer zum Pflegezimmer gestalten zu können und gleichzeitig dem gesünderen Partner noch genügend Entfaltungsmöglichkeiten in der Wohnung zu lassen. Solche flexiblen Wohnungsgrundrisse wurden in den 1990er-Jahren in Modellprojekten des geförderten Wohnungsbaus für alleinerziehende Frauen entwickelt und haben sich in der Praxis gut bewährt.

Barrierefreie Wohnungen

Barrierefreie Wohnräume

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Barrierefreie Bäder nach DIN 18040-2

Im barrierefreien Wohnungsbau bilden Bäder und Küchen den anspruchsvollsten Part. Die Funktionsabläufe konzentrieren sich auf enger Fläche und müssen deshalb sorgfältig geplant werden. Die fortgeschrittene Standardisierung erleichtert zwar die Planung, andererseits verlangen die vielfältigen Geräte- und Ausstattungsinnovationen eine immer wieder zu aktualisierende Informationssammlung über diese Entwicklungen.

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Bauen für ältere Menschen

Bauen für ältere MenschenWohnformen – Planung – Gestaltung – Beispiele

Bauen für ältere Menschen zeigt die verschiedenen Wohn- und Betreuungsformen: Von individuellen Wohnformen bis hin zu stationären Pflegeheimen. Dabei werden sowohl die Organisation als auch die Gestaltung einzelner Räume und Nutzungsbereiche erläutert.

Konkrete Tipps und Ausführungsdetails helfen bei der Planung von Erschließungszonen, Aufenthaltsbereichen, Wohnräumen, Bädern und Außenanlagen, aber auch bei der detaillierten Gestaltung von Fenstern, Türen, Treppen und anderen Bauteilen.

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Umsetzung der DIN 18040-2

Regelungen in den Bundesländern

Durch den demografischen Wandel und die steigende Zahl älterer Menschen verändert sich der bundesdeutsche Wohnungsmarkt erheblich: Mehr barrierefreie Wohnungen werden benötigt. Doch die Umsetzung der DIN 18040-2 und deren baurechtliche Integration sind in den einzelnen Bundesländern in unterschiedlicher Ausprägung erfolgt, so dass länderübergreifend verschiedene Regelungen zur Erlangung barrierefreien Wohnraums bestehen. Die genaue Kenntnis dieser baurechtlichen Regelungen ist unerlässlich, um Kosten zu minimieren und Bauprojekte gesetzeskonform zu planen und zu realisieren – auch beim Bauen im Bestand.

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Rettungswege in Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen

Wendeltreppen sind im Brandfall für eingeschränkt gehfähige Menschen nicht sicher begehbar und für den Transport mit Krankentragen ungeeignet.

Wendeltreppen sind im Brandfall für eingeschränkt gehfähige Menschen nicht sicher begehbar und für den Transport mit Krankentragen ungeeignet (Foto: Bert Wieneke)

Die Bewohner von Einrichtungen mit Pflege- und Betreuungsleistungen (z. B. von Altenpflegeheimen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung) sind vielfach in ihrer Mobilität eingeschränkt oder z. B. wegen Demenzerkrankungen nicht zu einer eigenständigen Selbstrettung in der Lage. Im Notfall sind die Bewohner daher auf Hilfe durch das Betreuungspersonal und die Feuerwehr angewiesen.

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Baddesign für jedes Alter

Hinter den Begriffen „Universal-Design“ und „Design for all“ verbirgt sich die Idee, Räume so zu gestalten, dass sich sowohl Familien mit kleinen Kindern als auch Senioren darin wohlfühlen. Natürlich ist es nicht ganz einfach, einen so großen Bogen zu spannen. Worauf man in jedem Fall besonders achten sollte, ist, dass es sich hier nicht um eine behindertengerechte Einrichtung handelt.

Universal Design Bad

Der Waschtisch ist unterfahrbar und die Badewanne mit zusätzlichen Griffsystemen ausgestattet (Quelle: Fliesen + Platten 8.2010, Andrea Stark)

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