Neu: Themenheft „Barrierefrei planen & bauen“

Ausgabe 1.2017 – Jetzt kostenlos als E-Paper lesen!

Pfeil zum E-Paper Barrierefrei planen & bauenDas neue Themenheft „Barrierefrei planen & bauen“ vermittelt übergreifendes Praxiswissen zur barrierefreien und demografiefesten Gestaltung im Neubau und Bestand. Es liefert Planungshilfen, stellt Produkte vor und zeigt anhand von Objektberichten, dass Barrierefreiheit nicht zu Lasten von Kosten und Design gehen muss.

Neu: Urteil zur Barrierefreiheit #2 – Umnutzung

Kein Bestandschutz: Bei Umnutzung eines Ladengeschäfts als Wettbüro ist eine Behindertentoilette vorzusehen

Logo Rubrik Urteile: §-SymbolDas Verwaltungsgericht Köln hat am 28. Oktober 2015 entschieden, dass auch ein Wettbüro mit einer Toilette für Menschen mit Behinderungen ausgestattet sein muss. Die Klägerin hatte einen Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung zur Nutzungsänderung eines ehemaligen Ladengeschäfts als Wettbüro gestellt. Dieser Antrag wurde abgelehnt, da es sich um eine wesentliche Änderung im Sinne von § 51 Abs. 2 BauO NRW handelt und insoweit kein Bestandschutz besteht.

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Denkmal – Stadtpalast im neuen „Türglanz“

Barrierefreiheit im Denkmal – dezente Lösungen

Das Rathaus von Wakefield

Das Rathaus von Wakefield (Quelle: GEZE)

“It’s tradition!“ heißt es so oft in Großbritannien. Wie die Tradition in der Architektur öffentlicher Gebäude fortlebt, zeigen bauliche Schätze aus alten Tagen. In Verbindung mit modernen Gebäudefunktionen erhalten sie eine ganz neue Qualität. So auch die „Town Hall“ von Wakefield, das denkmalgeschützte Rathaus der 60.000-Einwohner-Stadt im mittelenglischen Yorkshire zwischen Manchester und Leeds. Dezente Lösungen erhalten die viktorianische Ästhetik und bieten modernen Türkomfort und Sicherheit.

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Änderung der Betriebs-Verordnung Berlin

Verschärfte Anforderungen für Versammlungsstätten und Beherbergungsstätten

Wappen BerlinNeben redaktionellen Anpassungen der Begriffe an DIN 1804 wurden die Anforderungen an Rettungswege und Evakuierung verschärft bzw. konkretisiert.

Für Versammlungsstätten bedarf die Rettung von Menschen mit Behinderung ab sofort einer ergänzenden Rettungswegbetrachtung. Für größere Versammlungsstätten (mehr als 1.000 Besucher) sind die Maßnahmen zur Personenrettung in einem objektbezogenen Räumungskonzept gesondert darzustellen.

In Beherbergungsstätten müssen in jedem Beherbergungsraum die Rettungswegepläne sowie die Hinweise zum Verhalten im Brandfall auch in Fremdsprachen verfasst sein. Auch blinde, stark sehbehinderte sowie hörbehinderte Gäste müssen über die Rettungswege informiert werden, entweder durch geeignete taktile, akustische oder optische Hinweise oder durch die Betriebsangehörigen.

Nachfolgend haben wir für Sie die betreffenden Abschnitte zur Barrierefreiheit der alten (rot) und neuen (grün) Fassung der Betriebs-Verordnung und die dazugehörige Begründung (kursiv) gegenübergestellt:

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Jahresempfang 2017: Bundespräsident wirbt für Inklusion

„Wir müssen mehr über gelungene Inklusion sprechen!“

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, mit Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, mit Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender (Foto: © Henning Schacht)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat beim Jahresempfang von Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, in Berlin für Inklusion geworben. „Inklusion ist kein Thema nur für Experten.“  Jeder könne in seinem Umfeld einen Beitrag leisten. Und es sei wichtig, dass mehr über gelungene Inklusion gesprochen werde, so Steinmeier. „Natürlich gibt es Probleme, Spannungen und Konflikte. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass alles schlechtgeredet wird.“

 

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Neu: Terminkalender Barrierefrei planen & bauen

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Der neue Online-Terminkalender gibt einen Überblick über aktuelle Seminare, Fortbildungen und Veranstaltungen rund um das Thema barrierefreies Planen und Bauen – vom Sachverständigen-Lehrgang bis zum Tagesseminar.

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Neu: Urteile zur Barrierefreiheit #1 – Aufzug

Nachträglicher Einbau eines Personenaufzugs im gemeinsamen Treppenhaus einer Wohnungseigentumsanlage

Logo Urteil Rubrik: §-Symbol

Am 13. Januar 2017 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass ein Wohnungseigentümer, der auf eigene Kosten einen Personenaufzug im gemeinsamen Treppenraum einbauen lassen wollte, dazu die Zustimmung aller Miteigentümer benötigt, da es sich um ein massiven konstruktiven Eingriff in die Substanz des Gemeinschaftseigentums handelt. Den nachträglichen Einbau von niederschwelligen Hilfsmitteln wie z.B. einen Treppenlift, einen Handlauf oder eine Rampe zur Rollstuhlnutzung, müssen die Miteigentümer dagegen dulden, wenn der Wohnungseigentümer unter einer erheblichen Gehbehinderung leidet.

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Symbole: Barrierefreier Brandschutz

Neue Software-Version mit Brandschutzsymbolen für den barrierefreien Rettungsplan

Der Software-Anbieter TENADO PROTECT bietet in der neuen 17er Version neue Highlights, mehr Symbolbibliotheken und optimierte Funktionen. Dabei ist barrierefreie Brandschutzplanung eines der wichtigsten Themen. Die neue Version enthält viele neue Symbole zur Planung barrierefreier Arbeitsbereiche sowie spezielle Rettungszeichen wie zum Beispiel den dynamischen Rollstuhlfahrer oder kombinierte Fluchtwegzeichen. Sie bietet die Möglichkeit, Flucht- und Rettungswege nicht nur mit visuellen und taktilen, sondern auch mit barrierefreien Kennzeichen versehen zu können. So planen Brandschutzbeauftragte einfach und effektiv ein Konzept, das auch körperlich eingeschränkten Menschen im Brandfall die Möglichkeit zur Selbstrettung ohne Fremdeinwirkung gibt oder ihnen den Weg in Rettungszonen weist.

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Baukosten

Barrierefreies Bauen ist keine Frage der Kosten, sondern der Konzeption und Planung

Rechenbeispiel Barrierefreies Wohnen

Barrierefreies Wohnen im Kostenvergleich – Rechenbeispiel I (Quelle: Terragon)

Rechenbeispiel Barrierefreies Wohen

Barrierefreies Wohnen im Kostenvergleich – Rechenbeispiel II (Quelle: Terragon)

Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der TERRAGON GmbH und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). Analysiert wurden die Mehrausgaben für barrierefreies Bauen im Vergleich zu konventionellen Bauweisen. Grundlage der Untersuchung war ein fiktives Musterprojekt eines fünfgeschossigen Wohnungsneubaus in Berlin mit insgesamt 20 Wohnungen und 1.500 qm Wohnfläche. Durchgerechnet wurden 140 Kriterien für barrierefreies Bauen nach DIN 18040-2. Bei 130 Kriterien kommen die Verfasser zu dem Schluss, dass Barrierefreiheit nicht mit Mehrkosten verbunden ist, sondern allein mithilfe einer intelligenten Planung erreicht werden kann. Bezogen auf das Musterprojekt mache die Barrierefreiheit nur rund 1 % der Gesamtbaukosten aus.

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Förderprogramm zur Barrierereduzierung im Saarland

Fördermaßnahmen für alters- oder behindertengerechten Umbau von Wohnungen

Wappen SaarlandZwei Ministerien haben gemeinsam ein neues Förderprogramm zur Anpassung von Wohnungen an die Belange von älteren Menschen ins Leben gerufen. Außerdem wird die Förderung für Menschen mit erheblicher oder außergewöhnlicher Gehbehinderung oder Pflegegrad nach SBG XI verbessert. Die Grundzüge des Förderprogramms des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und des Ministerium für Finanzen und Europa haben wir nachfolgend kurz zusammengefasst.

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