Barrierefreies Planen – Barrierefreies Bauen

Die zentralen Planungsgrundlagen zum Thema barrierefreies Planen und Bauen formuliert die Normenreihe DIN 18040. Ziel der darin definierten Anforderungen ist es, Gebäude und deren Umfeld für Menschen mit Handicap, aber auch für ältere Menschen und Kinder uneingeschränkt zugänglich und nutzbar zu machen.

Barriere-frei-planen.de verschafft einen Überblick über die Vorgaben der DIN 18040 sowie weitere Normen und Richtlinien für barrierefreies Bauen. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an

Die Webseite informiert Architekten, Planer, Bauausführende und Bauherren über wichtige Themen rund um barrierefreies Bauen, u. a. Anforderungen an den Brandschutz barrierefreier Gebäude und Wohnformen für ältere Menschen. Neben Informationen aus unseren aktuellen Fachmedien zur Barrierefreiheit bietet die Seite praxisgerechte Arbeitshilfen zum kostenfreien Download sowie für Buchkäufer exklusive Ergänzungen zu unseren Fachbüchern, z.B. praktische Planungschecklisten.

Grundrisse fürs Leben

Barrierefreies Wohnen braucht nicht unbedingt größere Flächen

Vor allem in Ballungsgebieten steigen die Wohnkosten. Damit für breitere Bevölkerungsschichten die Mieten und Kaufpreise bezahlbar bleiben, sind deutlich kleinere Wohnungen gefragt. Demgegenüber steht der Bedarf an mehr altersgerechten Wohnungen, die nach Meinung vieler mehr Fläche benötigen. Dieses scheinbare Dilemma lässt sich jedoch leicht auflösen, wenn bei der Planung von Wohnungen grundsätzlich bestimmte Grundanforderungen berücksichtigt werden:

  • stufenlose und schwellenfreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit,
  • Bewegungsflächen, die eine Nutzung von Hilfsmitteln wie auch Assistenz ermöglichen,
  • leicht auffindbare und erkennbare Einrichtungen und Funktionsbereiche,
  • Anpassungsfähigkeit und Nachrüstbarkeit von Ausstattungen.
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Messerundgang BAU 2017

Geführter Messerundgang für Architekten und Planer zum Thema Barrierefreies Bauen & Inklusion

Dvrm_barrierefreiesbauen_weiss-auf-hks-93-kie beste Barrierefreiheit ist die, die man nicht sieht. Wir zeigen, mit welchen Produkten Barrierefreies Bauen konkret gelingt  – ohne Abstriche bei Kosten und Design! BAU17_logo_Dat-Ort-URL_4c_D [Konvertiert].eps

Unter diesem Motto starten wir erstmals einen geführten Messerundgang auf der BAU 2017 in München. Im Rahmen des Rundgangs werden ausgewählte Hersteller besucht. Auf den Messeständen werden Sie von kompetenten Ansprechpartnern empfangen, die ihre Produktneuheiten und Designlösungen speziell zum Thema Barrierefreies Bauen & Inklusion vorstellen. Geführt und moderiert wird der Rundgang von Tanja Buß, Leiterin des Geschäftsfelds Barrierefreies Bauen bei Rudolf Müller.

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Unterwegs: Zukunftsforum in Gießen

3. Zukunftsforum Barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen in Hessen

Teilnehmer des Zukunftsforum informieren sich am Rudolf Müller-Stand. Foto: Vdk Hessen-Thüringen

Teilnehmer des Zukunftsforum informieren sich am Rudolf Müller-Stand. Foto: Vdk Hessen-Thüringen

Beim 3. Zukunftsforum der Ingenieurkammer Hessen in Kooperation mit dem Sozialverband VdK standen die Herausforderungen an das barrierefreie Planen, Bauen und Wohnen für Ingenieure und Planer im Mittelpunkt.

„Ingenieure und Planer sind gefordert: Sie müssen Voraussetzungen für eine nachhaltige Gestaltung von barrierefreiem Wohnen und Leben in der Zukunft schaffen. Hierzu sind bauliche und planerische Konzepte sowie eine angepasste Standort- und Raumplanung nötig“, äußert Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Udo F. Meißner. Er wies in diesem Zusammenhang auf den mit dem neuen Ingenieurgesetz auf den Weg gebrachten „Fachingenieur (IngKH) für Barrierefreies Planen und Bauen“ hin, der zukünftig auch im Sinne von Qualitätssicherung und Verbraucherschutz zu sehen sei.

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Nachbericht – 1. Fachtagung „Barrierefrei planen & bauen“

Mit 155 Teilnehmern ein voller Erfolg!

Die 1. Fachtagung „Barrierefrei planen & bauen“ fand am 27. Oktober 2016 in Köln statt. 155 Architekten, Behördenvertreter, Entscheider aus der Wohn- und Immobilienwirtschaft und Hersteller waren gekommen, um die Anforderungen und Schutzziele, die konkrete bauliche Umsetzung sowie die Chancen des barrierefreien und „demografiefesten“ Bauens zu diskutieren.

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„aktuell, kurzweilig, zukunftsorientiert“
Edith Rosenbaum, Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn

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Neue BauO NRW – Nachbericht zur öffentlichen Anhörung vom 25.10.2016

Änderungen zur Barrierefreiheit kontrovers diskutiertneue BauO NRW

Am 25. Oktober 2016 fand die öffentliche Anhörung zur neuen BauO NRW im Düsseldorfer Landtag statt. Einige Punkte wurden kontrovers diskutiert, so dass sicherlich noch Änderungen am vorliegenden Gesetzentwurf zu erwarten sind. Im Vorfeld der Anhörung wurden 28 Stellungnahmen eingereicht, u.a. von der Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW. 35 Sachverständige waren gekommen, um die Fragen des Ausschusses für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr zu beantworten und ihre Positionen vorzutragen.

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Atlas Barrierefrei Bauen – Kostenloser Auszug: Leistungsbild + Honorar

NEU: Leistungen für das Barrierefreie Bauen
– Vorschlag zu Leistungsbild und Honorierung

leistungsbildDieses Leistungsbild inkl. Vorschlag zur Honorarermittlung fasst die im Rahmen des Barrierefreien Bauens nötigen Leistungen erstmals zusammen. Es erleichtert so die sichere, bedarfsgerechte und wirtschaftliche Realisierung der komplexen Anforderungen und Schutzziele.

Die bedarfsgerechte Umsetzung der komplexen Anforderungen an die Barrierefreiheit stellt einen erheblichen Aufwand dar. Dieser ist in den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) nicht enthalten. Das hier formulierte Leistungsbild beschreibt erstmals umfassend die Leistungen für die Planung der Barrierefreiheit und liefert einen Vorschlag zur Honorarermittlung.

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Wohnen im Alter

Bau und Betrieb von Senioren- und Pflegeeinrichtungen

pflegeeinrichtungenFachtagung zu aktuellen Trends bei Konzeption, Neubau, Umbau, Sanierung und Betrieb. Plus Besichtigung des Kompetenzzentrums Demenz in München.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt die Zahl der in Deutschland aktuell an Demenz erkrankten  Menschen auf 1,5 Millionen. Bis zum Jahr 2050 sollen es drei Mal so viele sein. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung der Bevölkerung – moderne und den Bedürfnissen angepasste Einrichtungen werden zunehmend gebraucht.

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Änderung der LBO Schleswig-Holstein

Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung (LBO)

wappen-schleswig-holsteinSeit dem 8. Juli 2016 gilt die neue LBO für Schleswig-Holstein, dessen Änderungen bzgl. der Barrierefreiheit in der nachfolgenden Tabelle für Sie gegenüber gestellt sind. Die Anforderungen an die Barrierefreiheit werden fortgeschrieben. Die konkreten Anforderungen an das barrierefreie Bauen ergeben sich nunmehr unmittelbar aus der als Technische Baubestimmung eingeführten DIN 18040. Zuvor bestehende Doppelregelungen wurden aus der LBO gestrichen.

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Notruf-App: Hilfe ohne Sprachbarrieren

Notruf auf Knopfdruck: Mit neuer App ohne Sprachbarrieren Hilfe holen

Wenn in Notfällen niemand in der Nähe ist, hilft eine Notruf-App dabei, ohne Sprachbarriere per Knopfdruck Hilfe zu holen. Dadurch wird eine neue Qualität bei der Notfallabsicherung erreicht, denn mit der App „HandHelp – Life Care“ ist es möglich, über ein Smartphone ohne den Einsatz von Sprache einen zuverlässigen Notruf abzusetzen, der die Kollegen, die Vorgesetzten und Rettungskräfte alarmiert und gleichzeitig die GPS-Daten des Hilfsbedürftigen an die Notfallstelle übermittelt.

Notruf-app

Über die Notruf-App „HandHelp“ kann man per Knopfdruck Hilfe alarmieren, wenn man in eine Notfallsituation gerät und niemand in der Nähe ist, der Erste Hilfe leisten kann. Foto: App-Sec-Network UG

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Rezension: Sozialimmobilien-Report 2016

Eine willkommene Informationsquelle auf programmatischer Ebene für alle Akteure, die an der Planung eines Neu- oder Umbaus beteiligt sindSozialimmobilien-Report jetzt bestellen

Im Hause Vincentz Network, zu dem neben mehreren Fachmagazinen für die Seniorenwirtschaft auch der Branchendienst Care Invest gehört, erschien jüngst ein aus der Masse der Immobilienliteratur herausragendes Buch. Der Sozialimmobilien-Report 2016. Designorientierte Architektenleser sollten sich vom Cover nicht abschrecken lassen. Als federführender Autor wirkte unter anderem Eckhard Feddersen mit, der deutschlandweit renommierteste Architekt und Grandseigneur des Bauens für Senioren. So ist hier ein Buch entstanden, dass Architekten, die sich mit den Themen Wohnen und Pflege beschäftigen, wirklich empfohlen werden kann.

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