Schlagwort Archiv: finanzierung

Förderprogramm in Rheinland-Pfalz

Barrierefreies Wohnen in Orts- und Stadtkernen

Wappen Rheinland-Pfalz

Das neue „Förderprogramm Wohnen in Orts- und Stadtkerne“ wurde vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und sich verändernder Nachfragestrukturen im Wohnungsmarkt geschaffen. Außerdem dient es der Erhaltung und Stärkung innerörtlicher Zentren und der Förderung der Baukultur. Das Programm leistet einen Beitrag zur Demografiestrategie des Landes Rheinland-Pfalz, da die geförderten Wohnungen barrierefrei sein müssen.

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Förderung zur Barrierereduzierung – Wohnraumumbau

Sachsen fördert barrierearme Umbauten von Wohnungen und Häusern

Wappen SachsenBauminister Ulbig: „Körperlich beeinträchtigte Menschen sollen weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben können“

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können sich den Wohnraumumbau ihrer Wohnung oder ihres Einfamilienhauses künftig mit bis zu 8.000 Euro vom Freistaat fördern lassen. Rollstuhlfahrer bekommen für Umbauten in ihren vier Wänden bis zu 20.000 Euro. Die neue „Richtlinie zur Förderung der Anpassung von Wohnraum an Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
(RL Wohnraumanpassung – RL WRA)“ ist am 1. Juli 2017 in Kraft getreten.

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Baukosten

Barrierefreies Bauen ist keine Frage der Kosten, sondern der Konzeption und Planung

Rechenbeispiel Barrierefreies Wohnen

Barrierefreies Wohnen im Kostenvergleich – Rechenbeispiel I (Quelle: Terragon)

Rechenbeispiel Barrierefreies Wohen

Barrierefreies Wohnen im Kostenvergleich – Rechenbeispiel II (Quelle: Terragon)

Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der TERRAGON GmbH und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). Analysiert wurden die Mehrausgaben für barrierefreies Bauen im Vergleich zu konventionellen Bauweisen. Grundlage der Untersuchung war ein fiktives Musterprojekt eines fünfgeschossigen Wohnungsneubaus in Berlin mit insgesamt 20 Wohnungen und 1.500 qm Wohnfläche. Durchgerechnet wurden 140 Kriterien für barrierefreies Bauen nach DIN 18040-2. Bei 130 Kriterien kommen die Verfasser zu dem Schluss, dass Barrierefreiheit nicht mit Mehrkosten verbunden ist, sondern allein mithilfe einer intelligenten Planung erreicht werden kann. Bezogen auf das Musterprojekt mache die Barrierefreiheit nur rund 1 % der Gesamtbaukosten aus.

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Förderprogramm zur Barrierereduzierung im Saarland

Fördermaßnahmen für alters- oder behindertengerechten Umbau von Wohnungen

Wappen SaarlandZwei Ministerien haben gemeinsam ein neues Förderprogramm zur Anpassung von Wohnungen an die Belange von älteren Menschen ins Leben gerufen. Außerdem wird die Förderung für Menschen mit erheblicher oder außergewöhnlicher Gehbehinderung oder Pflegegrad nach SBG XI verbessert. Die Grundzüge des Förderprogramms des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und des Ministerium für Finanzen und Europa haben wir nachfolgend kurz zusammengefasst.

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Förderrichtlinie Saarland

Förderrichtlinie zur Barrierereduzierung in Bestandswohnungen

Wappen Saarland

Die Förderrichtlinie dient zur Förderung der Anpassung vorhandenen Wohnraums an die Belange von älteren Menschen ab der Vollendung des 60. Lebensjahres und Menschen mit erheblicher oder außergewöhnlicher Gehbehinderung mit Merkzeichen „G“ oder „aG“ bzw. und/oder Pflegegrad nach SGB XI. In den nachfolgenden Auszügen lesen Sie die Stellen, die die  Barrierefreiheit betreffen.

Gemeinsame Förderrichtlinie
des Ministeriums für Finanzen und Europa
und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit,
Frauen und Familie
Vom 6. März 2017

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Fördermittel zur Reduzierung baulicher Barrieren in NRW

Barrierereduzierung im Wohnungsbestand auch außerhalb DIN 18040-2 förderfähigWappen NRW

Im Januar 2017 wurden die Förderrichtlinien für Baumaßnahmen im Bestand u.a. zugunsten der Barrierefreiheit geändert.: „[…] Die Modernisierung des Bestands, insbesondere im Hinblick auf die Reduzierung von Barrieren und die Verbesserung der Sicherheit am und im Gebäude, bleibt ein weiteres wichtiges wohnungspolitisches Ziel, um für alle Menschen mit Mobilitätseinschränkungen Wohnqualitäten zu schaffen, die ein Wohnen mit Komfort in allen Lebenslagen und in jedem Alter ermöglichen. […]“
Die einzelnen baulichen Maßnahmen werden dabei in der Richtlinie detailliert benannt. Ausdrücklich möglich ist auch eine Förderung von barrierereduzierenden Maßnahmen außerhalb der DIN 18040-2, wenn die Einhaltung der DIN-Vorgaben technisch nicht oder nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand möglich ist, was im Bestand sehr häufig der Fall ist. Nötig ist dann allerdings eine entsprechende Begründung.
Der nachfolgende Auszug des Erlasses zeigt die förderfähige Maßnahmen. Die aktuellen Änderungen wurden zur besseren Übersicht grün gekennzeichnet. 

Richtlinie zur Förderung von investiven Maßnahmen im Bestand in Nordrhein-Westfalen (RL BestandsInvest)

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Verwaltungsvorschrift Wohnraumförderung in Saarland

 Änderungen der Zuwendungen für Wohnraum in Saarland

Wappen Saarland

Die Bestimmungen für Wohnraumförderung und die Programmvorschriften in Saarland haben sich Anfang 2017 geändert. Nachfolgend lesen Sie die Stellen, die die Barrierefreiheit betreffen.

Verwaltungsvorschriften des Ministeriums für Finanzen und Europa über Zuwendungen zur Wohnraumförderung (Wohnraumförderungsbestimmungen – WFB 2016)
Vom 24. Januar 2017

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Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen

Landesprogramm zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbaubestand – Mecklenburg-Vorpommern

Wappen MeckVor_klein

Das Landesprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen vom 10. September 2014 wird nun durch die Verwaltungsvorschrift vom 21.06.2016 zum zweiten Mal geändert und gilt bis zum 31. Dezember 2020:

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Finanzierung Barrierefreiheit

Förderprogramm zur Finanzierung von Barrierefreiheit

Bis zu 200.000 EURO für barrierefreie Hotels und Gastronomien!

Geldscheine by Benjamin Klack_pixelio.de

Quelle: Benjamin Klack, pixelio.de

Ab sofort fördert Rheinland-Pfalz bestimmte Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit mit bis zu 200.000 EURO und wendet sich dabei an kleine und mittlere touristische Unternehmen. Gefördert werden nicht nur Baumaßnahmen sondern auch die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen, die der Barrierefreiheit dienen, wie z.B. Möbel oder mobile Treppensteiger.

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Forschungsprojekt des Bundes

Mehrkosten beim barrierefreien Bauen?

logoZukunftBaumit RandAls Bauherr hat der Bund sich verpflichtet, bei allen zivilen Neubauten und bei großen Um- und Erweiterungsbauten barrierefrei zu bauen. Der Bund möchte damit Vorbild für andere Bauherren sein und dazu anregen, seinem Beispiel zu folgen. Eine barrierefrei gestaltete Umwelt ist unerlässlich, leider aber immer noch nicht selbstverständlich. Dabei erhöht die Barrierefreiheit den Nutzerkomfort für alle. Auch bezogen auf die Nachhaltigkeit eines Gebäudes kann der Mehraufwand aufgezeigt und bei der Bewertung miteinbezogen werden. Der Bund hat es sich zum Ziel gemacht, anhand des Forschungsprojektes „Wirtschaftliche Aspekte barrierefreien Bauens bei öffentlichen Neubauten und Umbauten“ eine methodische Grundlage zu entwickeln um Mehrkosten, die durch das barrierefreie Bauen entstehen, von Anfang an zu berücksichtigen und zu dokumentieren. Die Ermittlungen bezogen sich dabei auf die Typologie Bürogebäude/Neubau.

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