Schlagwort Archiv: bauen im bestand

Denkmal – Stadtpalast im neuen „Türglanz“

Barrierefreiheit im Denkmal – dezente Lösungen

Das Rathaus von Wakefield

Das Rathaus von Wakefield (Quelle: GEZE)

“It’s tradition!“ heißt es so oft in Großbritannien. Wie die Tradition in der Architektur öffentlicher Gebäude fortlebt, zeigen bauliche Schätze aus alten Tagen. In Verbindung mit modernen Gebäudefunktionen erhalten sie eine ganz neue Qualität. So auch die „Town Hall“ von Wakefield, das denkmalgeschützte Rathaus der 60.000-Einwohner-Stadt im mittelenglischen Yorkshire zwischen Manchester und Leeds. Dezente Lösungen erhalten die viktorianische Ästhetik und bieten modernen Türkomfort und Sicherheit.

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1. Fachtagung „Barrierefrei planen & bauen“

Das Event liegt in der Vergangenheit!
>> Hier geht es zur 2. Fachtagung

Der demografische Wandel sowie die Forderung nach Inklusion zwingen alle Baubeteiligten zu einer intensiven Beschäftigung mit Barrierefreiheit. Barrierefreies Bauen erfordert jedoch viel Fachwissen und Augenmaß. Unübersichtliche und widersprüchliche Anforderungen erschweren die Umsetzung und Diskussionen um das „richtige Maß“ sind an der Tagesordnung. >> Hier geht es zum Nachbericht der 1. Fachtagung

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Barrierefreiheit im Bestand

Damit alle ohne Hilfe zurechtkommen

Für die Planung der Barrierefreiheit im Neubau ist die seit 2010 schrittweise eingeführte DIN 18040 die ausführlichste und umfassendste Planungsgrundlage. Teil 1 dieser Norm sollte, Teil 2 kann nach Möglichkeit sinngemäß aber auch bei Umbauten und Sanierungen angewendet werden. Im Bestand geht es oft um Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren, wofür sich der Begriff „barrierearm“ eingebürgert hat. Hierunter werden bauliche Kompromisse zwischen Verbesserung der Bestandsrealitäten und Anforderungen der DIN verstanden. Barrierearme Lösungen stellen einen konstruktiven Umgang mit nicht barrierefrei lösbaren, aber häufigen Problemen im Bestand dar.

Beerenhöhe 18-20 in Hamburg

Abb. 1 – Bei der Sanierung der Wohnanlage Beerenhöhe 18–20 in Hamburg-Harburg wurden Angst-Räume und psychologische Barrieren abgebaut. Bildquelle: Brillux/Aloys Kiefer

Zugang Untergeschoss

Abb. 2 – Der versteckte Zugang im Untergeschoss stellte vor der Gebäudesanierung einen beklemmenden Angst-Raum für die Bewohner dar. Bildquelle: Brillux/Aloys Kiefer

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Barrierefreie Terrassentüren und Eingänge

barrierefreie Terrassentür

Eine Gitterrostrinne gehört zur typischen Ausführung einer niveaugleichen Türschwelle zwischen Wohnraum und Balkon. (Quelle: AIBau)

Barrierefreie Terrassentüren und Eingänge mit niveaugleichen Türschwellen werden nicht nur im alten- und behindertengerechten Bauen sowie in öffentlichen und gewerblichen Bauwerken gefordert.

Auch private Nutzer verlangen sie mittlerweile vermehrt als üblichen Komfortanspruch an eine Wohnung. Dabei unterscheiden sich entsprechende Umbauten im Gebäudebestand nicht grundsätzlich von den Maßnahmen, die bei Neubauten erforderlich sind. Der folgende Beitrag zeigt verschiedene Lösungen, um für den Gebäudebestand situationsbezogene Lösungen auswählen und anpassen zu können.

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