Schlagwort Archiv: öffentliche gebäude

Qualität im inklusiven Schulbau

Abschied von Förderschulen birgt architektonischen Rückschritt

inklusiver Schulbau

Ein warm und einladend gestalteter Bereich der Mamre-Patmos-Schule in Bielefeld Foto: Peter Wehowsky

Die meisten Förderschulen, besonders die für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen sind hervorragend ausgestattet. Sie bieten Kindern und Jugendlichen ein angemessenes Umfeld und dieses beschränkt sich eben nicht nur auf ein paar zusätzliche Behindertentoilletten. Außerdem bieten sie Fläche zum Spielen, Toben, Kochen und Basteln. Flure sind in spannendes Licht gehüllt und drücken Wärme aus. Diese Schulgebäude aufzugeben, bedeutet Qualität zu verlieren. Viele Kinder werden also architektonisch einen Rückschritt erleben

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Barrierefreie Schulen

Soziale Inklusion durch bauliche Gestaltung an Schulen

Pädagogische Architektur

positives Beispiel eines Schulgebäudes für Inklusion in Schulen

Schulgebäude der Mamre-Patmos-Schule in Bielefeld. Foto: Peter Wehowsky

„Das müsste Standard sein für alle Schulen!“ Diese Bemerkung fällt oft, wenn Besucher dieser Schule die pädagogisch durchdachte Architektur und die freundliche und anregende Farbgestaltung wahrnehmen. „So hätte ich mir meine Schule gewünscht“ – Sätze wie diesen hört man häufig bei Führungen durch das Gebäude. Solche Aussagen weisen darauf hin, dass das Schulhaus mit seinen Räumen, Fluren und Flächen ein wichtiger Faktor für das Lernen und die Inklusion ist.

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„Alleskönner“: Automatik-Schiebetüren

Komfortabel geschoben – Lohnend montiert

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Automatik-Schiebetüren werden häufig in Ein- und Durchgängen eingesetzt.

Automatische Schiebetür-Systeme werden für Komfort und Barrierefreiheit immer beliebter. Zertifizierte Metallbauer finden in Montage und Inbetriebnahme ein lohnendes Betätigungsfeld.Vielfach müssen Türen in öffent­lichen Gebäuden nicht mehr selbstständig betätigt werden. Auto­matik-Schiebetüren öffnen sich, sobald sich eine Person nähert, ermöglichen einen komfortablen Durchgang und schließen danach wieder. Bei der Planung von öffentlichen Gebäuden spielt außerdem die Vermeidung baulicher Barrieren eine wichtige Rolle. Automatik-Schiebetüren eignen sich somit vor allem für die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden. Zusätzlich schwenken die Türflügel nicht in Richtung der Nutzer aus, sondern geben die komplette Durchgangsbreite frei, da die Türflügel platzsparend vor oder in die Wand laufen.

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Finanzierung Barrierefreiheit

Förderprogramm zur Finanzierung von Barrierefreiheit

Bis zu 200.000 EURO für barrierefreie Hotels und Gastronomien!

Geldscheine by Benjamin Klack_pixelio.de

Quelle: Benjamin Klack, pixelio.de

Ab sofort fördert Rheinland-Pfalz bestimmte Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit mit bis zu 200.000 EURO und wendet sich dabei an kleine und mittlere touristische Unternehmen. Gefördert werden nicht nur Baumaßnahmen sondern auch die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen, die der Barrierefreiheit dienen, wie z.B. Möbel oder mobile Treppensteiger.

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Barrierefreie Arbeitsstätten

Technische Regeln für Arbeitsstätten – ASR V3a.2

Die Anforderungen an Arbeitsstätten werden in der Arbeitsstättenverordnung geregelt und in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) weiter konkretisiert. Die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten ist in einer eigenen ASR geregelt: Die ASR V3a.2 und deren Anhänge enthalten dazu ergänzende Anforderungen über die einzelne ASR hinaus. Die ASR V3a.2 wurde zuletzt geändert mit GMBI 2017. Bezüglich der Barrierefreiheit gibt es jedoch keine inhaltlichen, sondern lediglich formale Änderungen. So wurde beispielweise der Anhang A3.4/3 umbenannt in A3.4/7 und das Wort „Arbeitshygiene“ durch „Hygiene“ ersetzt.
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Nach ASR V3a.2 ergibt sich das „Erfordernis nach barrierefreier Gestaltung … immer dann, wenn Menschen mit Behinderungen beschäftigt werden. … Es sind die Bereiche der Arbeitsstätte barrierefrei zu gestalten, zu denen die Beschäftigten mit Behinderungen Zugang haben müssen.“ Sind Arbeitsstätten oder deren Teilbereiche öffentlich zugänglich, gilt neben der Arbeitsstättenverordnung auch die DIN 18040-1. Bereiche mit Publikumsverkehr gelten dann als öffentlich zugängliche Gebäude, z. B. Verwaltungs- oder Bürogebäude mit Publikumsverkehr.

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Barrierefreie öffentlich zugängliche Gebäude

Als öffentlich zugängliche Gebäude werden die Gebäude bezeichnet, die von einer Vielzahl von Menschen aufgesucht werden. Dazu gehören insbesondere Einrichtungen des Kultur- und Bildungswesens, Sport- und Freizeitstätten, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, Verkaufs- und Gaststätten, Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen.

Barrierefreie Erschließung öffentlich zugänglicher Gebäude

Barrierefreie Erschließung öffentlich zugänglicher Gebäude

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