Schlagwort Archiv: 18040-3

Ausstattungs- und Möblierungselemente

Barrierefrei im öffentlichen Raum

Ausstattungs- und Möblierungselemente: orientierungstafel Hbf Berlin

Beispiel für ein taktil wahrnehmbares Ausstattungselement: Die untere Begrenzung befindet sich nicht höher als 15 cm über dem Boden.

Der öffentliche Raum ist mit zahllosen Ausstattungs- und Möblierungselementen versehen. Hierunter fallen z. B. Sitzbänke, Mülleimer, Briefkästen oder auch Fahrradständer.

 

Unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit dürfen diese einerseits kein Hindernis darstellen, andererseits müssen sie aber auch zugänglich, nutzbar und erkennbar sein, sofern sie unmittelbar der selbstständigen Nutzung des Verkehrsraumes dienen. Dementsprechend schreibt DIN 18040-3 vor, dass auf für den Fußgängerverkehr unmittelbar vorgesehenen Wegen und Flächen Elemente dieser Art nicht angeordnet werden dürfen.

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Barrierefreier Verkehrsraum

Öffentlicher Raum – Urbaner Freiraum

Verkehrsraum: Fußgängerzone in Gießen mit deutlich unterschiedenen Bereichen. Die Möblierung steht in der Zone mit dunklem Natursteinpflaster, ein Leitstreifen führt an den Geschäftsauslagen vorbei, und in der breiten Mittelzone bietet eine Muldenrinne zusätzliche Orientierung.

Fußgängerzone in Gießen mit deutlich unterschiedenen Bereichen. Die Möblierung steht in der Zone mit dunklem Natursteinpflaster, ein Leitstreifen führt an den Geschäftsauslagen vorbei, und in der breiten Mittelzone bietet eine Muldenrinne zusätzliche Orientierung.

Die Möglichkeit, sich im Verkehrsraum zu bewegen, ist für behinderte Menschen unabdingbare Voraussetzung für ein eigenständiges Leben und Bedingung, um ohne fremde Hilfe zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt zu kommen. Die Nutzung des Freiraums außerhalb der Verkehrswege bedeutet Teilnahme am öffentlichen Leben. Sich auf öffentlichen Plätzen, in Anlagen oder der Natur bewegen oder aufhalten zu können, ist wesentlicher Bestandteil einer selbstbestimmten Lebensführung.

Niemand darf vom Zugang sowie der Nutzung dieses Raumes ausgeschlossen sein. Da der Freiraum also allen Menschen zugänglich sein muss, kommt dem Planer dieses Raumes die Aufgabe und die Verpflichtung zu, die Bedürfnisse aller Nutzergruppen zu berücksichtigen.

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Technische Einführung DIN 18040

 

 

DIN 18040-1 (10-2010) DIN 18040-2 (09-2011) DIN 18040-3 (12-2014) DIN 18024-1[1] DIN 18024-2[2] DIN 18025-1[3] DIN 18025-2[3]
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin  •
Brandenburg  •
Bremen  •
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

[1] zurückgezogen seit 12-2014
[2] zurückgezogen seit 10-2010
[3] zurückgezogen seit 09-2011

Handbuch Barrierefreies Bauen

cover-handbuch-barrierefreiAlle Vorgaben zum Barrierefreien Bauen in einem Handbuch!

Das „Handbuch barrierefreies Bauen“ erläutert praxisnah und anschaulich die Grundlagen und Anforderungen an die Barrierefreiheit baulicher Anlagen nach DIN 18040 Teil 1 bis 3 sowie weiteren Normen und Regelwerken. Der Leitfaden berücksichtigt barrierefreie Wohnungen, öffentlich zugängliche Gebäude und Arbeitsstätten, Außen- und Verkehrsanlagen sowie die barrierefreie Gestaltung von Städten und Gemeinden.

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Barrierefreie Verkehrs- und Außenanlagen

cover-barrierefrei-aussenanlagenFreiraum nach DIN 18040 und weiteren Regelwerken

Um allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen, müssen nicht nur die Gebäude, sondern auch deren Umfeld barrierefrei sein.

Das Handbuch „Barrierefreie Verkehrs- und Außenanlagen“ erläutert die neuen Anforderungen der DIN 18040-3 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum“ und hilft beim Gestalten von öffentlichen und privaten Außenanlagen, z. B. Fußgängerzonen, Verkehrsanlagen, Grünflächen, Spielplätzen und Gartenanlagen im direkten Wohnumfeld und urbanen Freiraum.

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Barrierefreie Außenanlagen

Bei größeren Wohnanlagen ist das direkte Umfeld oft wie ein Park oder Garten angelegt. Auf diesen Flächen, die weniger der Bewegung als dem Aufenthalt dienen, sind in der Regel nur  Menschen anzutreffen, die in unmittelbarer Nähe wohnen und sich hier auskennen.

Orientierungsprobleme bleiben deshalb eher die Ausnahme. Hindernisse wie z. B. einzelne Stufen sind also bekannt, und die Anwohner wissen auch, wie diese umgangen werden können. Trotzdem sollten auch hier alle Teile der Anlage barrierefrei zugänglich sein. Im Vordergrund der Gestaltung muss die Aufenthaltsqualität für alle stehen, das schließt Sitzgruppen, lauschige Ecken zum Zurückziehen und auch Spielmöglichkeiten für Kinder ein.

zur Checkliste Barrierefreie Gehwege

Barrierefreie Gehwege

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Barrierefreie Verkehrsanlagen – Straßenraum

Um allen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, müssen bei der Gestaltung der Umwelt ihre unterschiedlichen Fähigkeiten berücksichtigt werden. Stufen- und hindernisfreie ebene Wege mit rutschfestem Bodenbelag, niveaugleiche Einstiege in Busse und Bahnen, klar gegliederte überschaubare Räume sowie WC und Ruhebänke im öffentlichen Raum sind jeweils für bestimmte Behindertengruppen unverzichtbar, aber auch für die Übrigen hilfreich und angenehm.

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