Unterwegs: CareTRIALOG – Visionen und Konzepte für alternde Gesellschaften

Eindrücke von „Zukunft Gutes Wohnen“ in Weiterstadt

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Gut besucht – die Veranstaltung „Zukunft Gutes Wohnen“ von CareTRIALOG

Am 19. Mai 2016 machte die Veranstaltungsreihe „Zukunft Gutes Wohnen“ Station in Weiterstadt. Die bewährte Veranstaltungsreihe befasst sich mit verschiedenen Fragestellungen rund um Wohnformen für ältere und pflegebedürftige Menschen. Berücksichtigt werden dabei alle Disziplinen: von der Forschung zum demografischen Wandel über Lösungen aus wissenschaftlicher Perspektive bis hin zu den Herausforderungen an die Architektur.

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Tag der Architektur 2016

Architektur für alle

Architektur für alleAm 25. und 26. Juni findet der Tag der Architektur statt, diesmal unter dem Motto „Architektur für alle“. An diesen beiden Tagen können Interessierte Objekte besichtigen, die üblicherweise nicht für alle offen stehen. Auch zahlreiche barrierefreie Projekte sind dabei!

Nutzen Sie die Gelegenheit Bauherren und Architekten zur Planung und Realisierung der jeweiligen Bauten zu befragen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Überzeugen Sie sich vor Ort, dass Barrierefreiheit nicht im Widerspruch zu  Architekturqualität stehtBarrierefreie Projekte vor Ort anschauen

In NRW gibt es z.B. 30 barrierefreie Projekte zu besichtigen. Einfach in der Online-Objektdatenbank in der Stichwortsuche „barrierefrei“ eingeben.
► Zur Objektdatenbank NRW

 

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Altersgerecht Planen und Bauen

Bauen für ältere Menschen und Menschen mit Demenz

Altersgerecht Planen Bauen_Juli_2016Lehrgang der Hochschule Biberach vom 5. – 7. Juli

In Zukunft wird die Präsenz älterer Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft zunehmen. Das „Bauen für ältere Menschen“ wird zukünftig nicht der Sonderfall, sondern die Regel sein. Für Architekten und Planer entstehen daraus in Kooperation mit Pflege- und Wohnungswirtschaft, Kommunen und Politik neue Aufgaben und Möglichkeiten der positiven Gestaltung des demografischen Wandels. Die Herausforderungen erstrecken sich von der Entwicklung neuer Wohnkonzepte über deren Integration in die Wohnquartiere bis hin zur Anwendung besonderer Gestaltungsmaßnahmen zur Verbesserung von Wohnqualität im Detail.

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Barrierefreie Produkte – Sanitätsbedarf

Barrierefreie Produkte auf dem Vormarsch

Der demografische Wandel bringt neue Umsatzchancen für die DIY-Branche. Barrierefreie Produkte und Umbauten erhöhen den Komfort und die Sicherheit für alle Generationen.

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Baumärkte können den Abverkauf barrierefreier Produkte und Umbauten wirksam mit guter Kundeninformation unterstützen. (Foto: HSI)

Rund 38% der Hausbesitzer in Deutschland planen, bis 2016 ihr Bad zu renovieren. Das ermittelte das Ipsos-Institut für den Fachschriften-Verlag 2015. 41% der Umbaumaßnahmen am und im Haus haben ein Ziel: „Barrierefrei/altersgerecht“. Gegenüber der letzten Studie aus 2011 haben 10% mehr der Renovierungswilligen dieses Motiv angegeben. Solche Überlegungen werden durch den demografischen Wandel gefördert: Im Jahr 2030 wird jeder zweite Deutsche sein 50. Lebensjahr vollendet haben. Ein barrierefreies Bad kann unterschiedlichste Gestalt annehmen. Für eher traditionell-konservative Kunden können ganz pragmatische barrierefreie Produkte zur Nachrüstung wie Haltegriffen in Badewannen oder von Duschsitzen ausreichen. Auf diese Kunden sind Baumärkte heute gut vorbereitet. Barrierefreie Bäder können aber genauso Wellnessoasen gleichen und profitieren von großzügigen Grundrissen mit bodengleichen Duschen.

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Mission Sicheres Zuhause

Brandschutz für Menschen mit Hilfebedarf

Rettungswege

Foto: Mission sicheres Zuhause

Die MISSION SICHERES ZUHAUSE richtet ihre nächste Fachtagung vom 22. Juni 2017 – 23. Juni 2017 als Expertenaustausch rund um den Brandschutz für Menschen mit besonderem Hilfebedarf aus. Als zusätzlichliches Angebot wird es begleitende Workshops zu den Vortragsthemen geben.

Fachtagung „Brandschutz für Menschen mit Hilfebedarf 2017“

Ort: Bürgerhaus Fischbach, Rathausplatz 3, 65779 Kelkheim (Taunus)
Datum: Donnerstag, 22. Juni 2017, 10:00 Uhr – Freitag, 23. Juni 2017 16:00 Uhr

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Entwässerung mit eleganter Optik

Bodenebene Duschen setzen eine bodenebene Entwässerung vorraus. Sie vereinen Design und Barrierefreiheit und werden deshalb langfristig ein bedeutendes Marktsegment im Bereich der Badausstattung bleiben. In der Ausführungspraxis stellt der Einbau einer Duschrinne eine bedeutende Schnittstelle zwischen Sanitärinstallation und Fliesenlegerhandwerk dar. Für eine einfache Installation und sichere Nutzung sorgen durchdachte Abläufe mit vorgefertigten Dichtmanschetten. Insbesondere bei Details wie der Einbindung in die Abdichtung oder bei der Reinigungsfreundlichkeit zeigen sich die Unterschiede.

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Eine barrierefreie Dusche ist nach Umfragen unter Installationsbetrieben ein häufig genannter Kundenwunsch (Bildquelle: Geberit)

Nach aktuellen Marktdaten werden heute rund drei Viertel aller Duschen mit einer bodenebenen Duschfläche ausgeführt. Wie die Ergebnisse einer Umfrage der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VdS e.V.) zeigen, verbinden 72 Prozent der Befragten ihre Erwartungen an ein barrierefreies Bad mit einer bodenebenen Dusche.
In der modernen Badgestaltung hat sich die bodenebene Dusche mittlerweile zum Standard etabliert. Kunden wünschen sich für ihr Bad einen großzügigen Duschplatz ohne Einstiegsschwelle, der in Verbindung mit einer eleganten Glas-Duschwand den gewünschten Duschkomfort bietet. Insgesamt erwartet der Haus- oder Wohnungseigentümer sowohl eine ansprechende Optik als auch eine einfache Reinigung der gesamten Dusche.

Barrierefreiheit und Selbstrettung – Teil 1

Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Selbstrettung

Rollstuhlfahrer können behindertengerecht errichtete bauliche Anlagen ohne wesentliche Einschränkungen benutzen. Im Brandfall bleibt aber unklar, wie diese und Menschen mit anderen Behinderungen eigenständig wieder aus dem Gebäude hinauskommen können.

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Nach einer von den Autoren durchgeführten Umfrage unter 596 Behindertenreinrichtungen hat es in rund 20 % der Einrichtungen mindestens einmal gebrannt.

 Barrierefreiheit

Barrierefreiheit und die dafür vorzusehenden Brandschutzmaßnahmen wirken sich auch auf die Informationsvermittlung aus, nicht erst im Notfall, sondern schon bei der Vermittlung von Informationen des organisatorischen Brandschutzes an die unterschiedlichen Gruppen der Behinderten. Es geht beim Brandschutz für Menschen mit Behinderungen daher nicht nur um geometrische Parameter, auch wenn diese sich baulich am stärksten auswirken. Als Beispiel kann ein altersgemäß mobiler 85-Jähriger angeführt werden. Seine Mobilität kann weit unter der eines 40-jährigen Rollstuhlnutzers liegen, doch er würde gar nicht in den üblichen Kreis von Menschen mit Behinderungen aufgenommen, da seine Geh-, Hör- und Sehfähigkeiten zwar vorhanden, aber altersbedingt gemindert sind. Diese Einschränkungen, verbunden mit geringerer Körperkraft, bringen ihn jedoch in die Gruppe gefährdeter Personen, für die z. B. gesetzlich erlaubte Rettungsweglängen nicht mehr akzeptabel sein können.

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Technische Einführung DIN 18040

 

 

DIN 18040-1 (10-2010) DIN 18040-2 (09-2011) DIN 18040-3 (12-2014) DIN 18024-1[1] DIN 18024-2[2] DIN 18025-1[3] DIN 18025-2[3]
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin  •
Brandenburg  •
Bremen  •
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

[1] zurückgezogen seit 12-2014
[2] zurückgezogen seit 10-2010
[3] zurückgezogen seit 09-2011