Freiraum

Die in dieser Rubrik dargestellten Anforderungen an barrierefreie Freiräume orientieren sich überwiegend an den DIN-Normen für barrierefreies Bauen. Wenn im Folgenden auf Normanforderungen Bezug genommen wird, handelt es sich in der Regel um Anforderungen der DIN 18040-3 „Barrierefreies Bauen, Planungsgrundlagen: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum“ (2014).

Barrierefreier Ausbau von Personenbahnhöfen

DB baut Barrieren an Bahnhöfen ab

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Foto: Michael Loeper, pixelio

Barrierefreiheit an Bahnhöfen umfasst eine Vielzahl von Aspekten. Sie reichen von der baulichen Gestaltung bis hin zu Information und Service. Die DB Station & Service AG arbeitet daher kontinuierlich daran, mobilitätseingeschränkten Reisenden den Zugang zu Bahnsteigen und Zügen zu ermöglichen und zu erleichtern. Dabei gilt die europäische Richtlinie TSI PRM (Technische Spezifikation für die Interoperabilität bezüglich eingeschränkt mobiler Personen im transeuropäischen Eisenbahnverkehr) als übernationales Regelwerk für barrierefreies Bauen in und an Bahnhöfen.Wichtige Grundlagen dafür sind der stufenfreie Ausbau der Bahnsteigzugänge und die Erhöhung von Bahnsteigen, eine gut erkennbare Wegeleitung, taktile Blindenleitsysteme sowie die Installation von Fahrgastinformationsanlagen oder Dynamischen Schriftanzeigern. Mit dem „Programm der DB“ hat sich die Bahn die offizielle Selbstverpflichtung auferlegt, den barrierefreien Ausbau voranzutreiben.

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Sicherheit durch Bodenindikatoren

Taktiles Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte

Bodenindikatoren

Bodenplatten (Foto: Silikal)

Bodenindikatoren erleichtern Blinden und Sehbehinderten die Orientierung im Straßenverkehr, auf Bahnhöfen und vielen anderen öffentlichen Wegen und Plätzen. Hersteller Silikal hat jetzt einen neuen Prospekt zu „TAC-WAYflex“ herausgegeben.

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Barrierefreier Verkehrsraum

Öffentlicher Raum – Urbaner Freiraum

Verkehrsraum: Fußgängerzone in Gießen mit deutlich unterschiedenen Bereichen. Die Möblierung steht in der Zone mit dunklem Natursteinpflaster, ein Leitstreifen führt an den Geschäftsauslagen vorbei, und in der breiten Mittelzone bietet eine Muldenrinne zusätzliche Orientierung.

Fußgängerzone in Gießen mit deutlich unterschiedenen Bereichen. Die Möblierung steht in der Zone mit dunklem Natursteinpflaster, ein Leitstreifen führt an den Geschäftsauslagen vorbei, und in der breiten Mittelzone bietet eine Muldenrinne zusätzliche Orientierung.

Die Möglichkeit, sich im Verkehrsraum zu bewegen, ist für behinderte Menschen unabdingbare Voraussetzung für ein eigenständiges Leben und Bedingung, um ohne fremde Hilfe zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt zu kommen. Die Nutzung des Freiraums außerhalb der Verkehrswege bedeutet Teilnahme am öffentlichen Leben. Sich auf öffentlichen Plätzen, in Anlagen oder der Natur bewegen oder aufhalten zu können, ist wesentlicher Bestandteil einer selbstbestimmten Lebensführung.

Niemand darf vom Zugang sowie der Nutzung dieses Raumes ausgeschlossen sein. Da der Freiraum also allen Menschen zugänglich sein muss, kommt dem Planer dieses Raumes die Aufgabe und die Verpflichtung zu, die Bedürfnisse aller Nutzergruppen zu berücksichtigen.

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Barrierefreie Verkehrs- und Außenanlagen

cover-barrierefrei-aussenanlagenFreiraum nach DIN 18040 und weiteren Regelwerken

Um allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen, müssen nicht nur die Gebäude, sondern auch deren Umfeld barrierefrei sein.

Das Handbuch „Barrierefreie Verkehrs- und Außenanlagen“ erläutert die neuen Anforderungen der DIN 18040-3 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 3: Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum“ und hilft beim Gestalten von öffentlichen und privaten Außenanlagen, z. B. Fußgängerzonen, Verkehrsanlagen, Grünflächen, Spielplätzen und Gartenanlagen im direkten Wohnumfeld und urbanen Freiraum.

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Barrierefreie Außenanlagen

Bei größeren Wohnanlagen ist das direkte Umfeld oft wie ein Park oder Garten angelegt. Auf diesen Flächen, die weniger der Bewegung als dem Aufenthalt dienen, sind in der Regel nur  Menschen anzutreffen, die in unmittelbarer Nähe wohnen und sich hier auskennen.

Orientierungsprobleme bleiben deshalb eher die Ausnahme. Hindernisse wie z. B. einzelne Stufen sind also bekannt, und die Anwohner wissen auch, wie diese umgangen werden können. Trotzdem sollten auch hier alle Teile der Anlage barrierefrei zugänglich sein. Im Vordergrund der Gestaltung muss die Aufenthaltsqualität für alle stehen, das schließt Sitzgruppen, lauschige Ecken zum Zurückziehen und auch Spielmöglichkeiten für Kinder ein.

zur Checkliste Barrierefreie Gehwege

Barrierefreie Gehwege

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Barrierefreie Verkehrsanlagen – Straßenraum

Um allen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, müssen bei der Gestaltung der Umwelt ihre unterschiedlichen Fähigkeiten berücksichtigt werden. Stufen- und hindernisfreie ebene Wege mit rutschfestem Bodenbelag, niveaugleiche Einstiege in Busse und Bahnen, klar gegliederte überschaubare Räume sowie WC und Ruhebänke im öffentlichen Raum sind jeweils für bestimmte Behindertengruppen unverzichtbar, aber auch für die Übrigen hilfreich und angenehm.

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Gärten

Die Veränderungen der Natur und die Beschäftigung mit Flora und Fauna berühren Menschen auch in hohem Alter sowie Demenzerkrankte auch noch im fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung. Auf emotionaler Ebene gelingt damit eine Kontaktaufnahme, die auch bei sehr zurückgezogenen und kognitiv beeinträchtigten Menschen oft noch Erinnerungen, Glücksgefühle und Aktivitäten hervorruft.

sinnesgaerten Natürliche Pflanzen- und Materialvielfalt, überschaubare Rundwege, kleine Plätze und geschützte Sitzgelegenheiten bieten auch demenziell erkrankten Menschen Bewegungsfreiheit und Geborgenheit in Sinnesgärten. (Quelle Fotos: WiA Aachen)

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