Schwellenloser Übergang

Barrierefreiheit im Staffelgeschoss

Schwellenloser Zugang zur Terrasse in Holzbauweise

Schwellenloser Zugang zur Terrasse in Holzbauweise
(Quelle: WOLFIN Bautechnik)

Dachterrassen liegen voll im architektonischen Trend – genauso wie Staffelgeschosse, die den Zugang zu diesen Dachterrassen ermöglichen. Eine Problemzone ist dabei der Türbereich. Dort stehen Barrierefreiheit und bautechnisch korrekte und sichere Ausführung in einem starken Spannungsfeld. Der Zugang zu einer Dachterrasse in Holzbauweise stellt Planer und Handwerker jedoch vor schwierige Herausforderungen. Einerseits gilt es geltende technische Regeln zu Abdichtungshöhen einzuhalten, andererseits bestehen Anforderungen oder Wünsche nach einem barrierefreien Zugang. Bei Flachdächern in Holzbauweise mit Zwischenbalkendämmung ist außerdem der Tauwasserschutz zu beachten. Mit Sonderlösungen im Bereich der Türabdichtung und geeigneten feuchtevariablen Dampfbremsen kann dieses anspruchsvolle Detail gelöst werden.

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Urteil zur Barrierefreiheit #4 – Treppenlift

Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für den Einbau eines Treppenlifts im Haus der verstorbenen Eltern als außergewöhnliche Belastung

Sind die Kosten für einen Treppenlift steuerlich absetzbar?

Im vorliegenden Fall streiten sich die Kinder der verstorbenen Eltern mit der Steuerbehörde über die Abzugsfähigkeit der Kosten eines Treppenlifts als außergewöhnliche Belastungen. Im Dezember 2005 ließen die betagten Eltern einen Treppenlift in ihr selbstgenutztes Einfamilienhaus einbauen. In ihrer Einkommensteuererklärung machten sie die Kosten von rund 18.500 € als außergewöhnliche Belastungen geltend. Zusätzlich legten sie ein ärztliches Attest des Hausarztes vor, das dem Vater bescheinigte, dass ihm Treppensteigen unmöglich sei und eine Schwerbehinderung mit außergewöhnlicher Gehbehinderung gegeben sei. Die Kosten für den Treppenlift wurden dennoch nicht anerkannt, obwohl in den nachfolgenden Einspruchsverfahren weitere Atteste und Bescheinigungen vorgelegt wurden.

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Brandschutz und Barrierefreiheit vereint

Moderne Barrierefreiheit im neuen Leonberger Rathaus mit automatischen Tür- und Fensterlösungen

Atrium

Unerlässlich im Atrium des Neuen Rathauses in Leonberg: Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (Quelle: GEZE GmbH)

Zwischen der historischen Altstadt und der „Neuen Stadtmitte“ entstand ein großzügiger, sich nach drei Seiten öffnender 9.900-m²-Neubau. In einer parkähnlichen Landschaft mit einem Wandelgarten ist das neue Rathaus ein urbanes Aushängeschild.

Für einen optimalen Bürgerservice in einer hellen offenen Atmosphäre wurden die Verwaltungs- und Funktionsbereiche in einem modernen, puristisch gehaltenen Stadthaus vereint. Wege sind nun kürzer und einfacher, Zugänge barrierefrei. Das Gebäude bietet erhöhte Gebäudesicherheit und ein nachhaltiges Energiekonzept. Mittelpunkt des sechsgeschossigen, teils kreisförmigen Gebäudekomplexes ist das Atrium mit einem großen Glasdach. Das Erdgeschoss beherbergt das zentrale Foyer mit Empfang und Info-Punkt, den unterteilbaren Ratssaal, Räume für die kommunalen Fraktionen und eine Cafeteria. Von hier gelangt man in die galerieartig angelegten Obergeschosse mit den Anlaufstellen für die Bürger und die einzelnen Ämter.

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Neue Bauordnung NRW: Aufschub um 12 Monate?

Wesentliche Änderungen in Sachen Barrierefreiheit neue Bauordnung NRW

Am 14. Dezember 2016 hat der nordrhein-westfälische Landtag die neue Bauordnung NRW endlich beschlossen. Im Vorfeld hatte es kontroverse Diskussionen und zahlreiche Änderungsanträge gegeben – gerade auch rund die geplanten Regelungen in Sachen Barrierefreiheit. Nun soll jedoch der geplante Termin des Inkrafttreten um 12 Monate auf den 28. Dezember 2018 verschoben werden. Der Zeitraum des Moratoriums wird dafür genutzt, um sich mit den einzelnen Vorschriften erneut auseinanderzusetzen. Besonders die umstrittene und gerade erst beschlossene R-Quote (jede 9. Whg. rollstuhlgerecht nach DIN 18040-2) wird dabei wohl erneut auf den Prüfstand kommen.

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Barrierefreies Mehrfamilienhaus in Melle-Gesmold

Komfortables Wohnhaus in Holzbauweise für neun Familien

Grundriss mit Raumaufteilung im EG (Quelle: RMN Architekten, Andreas Niekamp)

Der Bedarf an komfortablem Wohnraum ist hoch, auch auf dem Land. Viele Menschen denken schon frühzeitig darüber nach, wie sie lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden wohnen können. Eine große Erleichterung kann ein Aufzug im Haus bedeuten, ebenso große Türen und Eingangsbereiche sowie schwellenlose Übergänge. Große Balkone zur Verbindung von Wohnung und Freiraum nach draußen sind gefragt. Lichtdurchflutete Räume mit angenehm aufgeteilten, großen Fensterflächen. Privatsphäre auch im Mehrfamilienhaus wird immer wichtiger. Die Menschen lieben den Kontakt und die Möglichkeit zur Kommunikation, schätzen aber gleichzeitig die Privatsphäre und Ruhe in den eigenen Räumlichkeiten. Diese und ähnliche Vorüberlegungen haben Herrn Architekt Niekamp sowie das Holzbauunternehmen Heggemann bei der Planung des Mehrfamilien-Holzhauses in Gesmold beschäftigt.

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Förderprogramm in Rheinland-Pfalz

Barrierefreies Wohnen in Orts- und Stadtkernen

Wappen Rheinland-Pfalz

Das neue „Förderprogramm Wohnen in Orts- und Stadtkerne“ wurde vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und sich verändernder Nachfragestrukturen im Wohnungsmarkt geschaffen. Außerdem dient es der Erhaltung und Stärkung innerörtlicher Zentren und der Förderung der Baukultur. Das Programm leistet einen Beitrag zur Demografiestrategie des Landes Rheinland-Pfalz, da die geförderten Wohnungen barrierefrei sein müssen.

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Urteil zur Barrierefreiheit #3 – Aufzug im Fitnessstudio

Ist ein Fitnessstudio eine öffentliche Sportanlage?
Und sind 20 % Mehrkosten für den Einbau eines Aufzuges unverhältnismäßig?

§-SymbolDas Verwaltungsgericht Freiburg hat in seinem Urteil vom 27. November 2002 entschieden, dass auch ein Fitnessstudio als Sportanlage einzustufen ist. Damit muss auch für Menschen mit Behinderung die Zugänglichkeit der gesamten Anlage ermöglicht und ggf. ein Aufzug eingebaut werden.

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DGUV-Leitfaden Barrierefreie Arbeitsgestaltung

Zweiter Teil des DGUV-Leitfadens „Barrierefreie Arbeitsgestaltung“ veröffentlicht

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) veröffentlicht den zweiten Teil des Leitfadens „Barrierefreie Arbeitsgestaltung – Teil II: Grundsätzliche Anforderungen“. Er bietet konkrete situationsbezogene Planungshilfen mit ausführlichen Erläuterungen, Zeichnungen und Fotos. Er geht dabei über die Inhalte von Normen, Bauvorschriften und den Technischen Regeln für Arbeitsstätten hinaus und beschreibt, welche grundsätzlichen Anforderungen erfüllt werden müssen, um eine barrierefreie Gestaltung von Kindergärten, Schulen, Universitäten, öffentlichen Einrichtungen und Arbeitsstätten zu gewährleisten.

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Förderung zur Barrierereduzierung – Wohnraumumbau

Sachsen fördert barrierearme Umbauten von Wohnungen und Häusern

Wappen SachsenBauminister Ulbig: „Körperlich beeinträchtigte Menschen sollen weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben können“

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können sich den Wohnraumumbau ihrer Wohnung oder ihres Einfamilienhauses künftig mit bis zu 8.000 Euro vom Freistaat fördern lassen. Rollstuhlfahrer bekommen für Umbauten in ihren vier Wänden bis zu 20.000 Euro. Die neue „Richtlinie zur Förderung der Anpassung von Wohnraum an Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
(RL Wohnraumanpassung – RL WRA)“ ist am 1. Juli 2017 in Kraft getreten.

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